Immer auf dem neuesten Stand – Teilnahme Baumforum Heidelberg

Um in allen Bereichen rund um Baummanagement, Baumpflege, Baumkontrolle, Baumgutachten und baumfachliche bzw. arboristische Baubegleitung immer auf dem neusten Stand zu sein, nehmen wir regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil. Dies sichert Ihnen eine gleichbleibend hohe Qualität auf dem Stand der Technik und fördert den regen Austausch im arboristischen Netzwerk. Außerdem ist dies für den Erhalt der Personenzertifizierung “Sachverständiger für Baumpflege, Baumstatik (Euro-Zert) gemäß DIN EN ISO/IEC 17024” zwingend erforderlich. Dieses Jahr ging es beispielsweise beim Baumforum der LVG Heidelberg um Schadpilze an Bäumen, Behandlung mit Trichoderma, Baumstatik, rechtliche Belange bei Nachbarschaftsstreitigkeiten bzgl. Gehölzen, Konflikte im Bereich Artenschutz und vieles mehr.

Ehrenamtliche Unterstützung der 72h-Aktion 2019 in Berglen

Wir haben die diesjährige 72h-Aktion des BDKJ unterstützt! Konkret haben wir der Aktionsgruppe “WISCHLEBEBI” dabei geholfen, einen Abenteuerspielplatz an der Nachbarschaftsschule in Berglen zu bauen. Unter anderem mit Sonnenliegen, XXL-Barfußpfad, Hüpfspielen und Bepflanzung. Das Team von www.alles-seil.de unterstützte die Aktion mit Material, Maschinen und Manpower. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Gespendete Baumpflanzung einer Esskastanie im Kinderhaus Schwaikheim

Wir haben den Elternbeirat des Kinderhauses unterstützt und unentgeltlich eine schöne Esskastanie (castanea sativa, StU 20-25cm) im Kinderhaus Badstraße in Schwaikheim gepflanzt. Der stark verdichtete und lehmige Boden wurde erst mittels Belüftungslanze und hochreiner Druckluft gelockert und auch der umliegende, durchwurzelbare Raum belüftet. Anschließend wurde der Baum fachgerecht gepflanzt, verankert und mit Schutzanstrich versehen. Der Baum ist nun der größte auf dem Grundstück. Möge der Baum viel Kohlendioxid binden, viel lebenswichtigen Sauerstoff produzieren, dem Garten viel Schatten spenden und den Kindern, Erzieherinnen und Erziehern viel Freude bereiten.

Baumgutachter untersucht alte Esche in Murrhardt – auch in Stuttgart wurden Bäume untersucht

In einem schön geschriebenen Zeitungsartikel, welcher in der Murrhardter Zeitung erschienen ist, hat uns die Journalistin Christine Schick bei der Untersuchung einer alten Esche auf dem Friedhof Murrhardt begleitet. Wir finden: Der Artikel ist toll geworden und gibt ein paar interessante Einblicke in unsere Arbeit als Baumsachverständige. Viel Spaß beim Lesen!

Auch in Stuttgart und am Bodensee haben wir einige Bäume untersucht und entsprechende Gutachten zur Verkehrssicherheit der Bäume erstellt. Bei einem Ahorn (acer platanoides) in Stuttgart kommt leider nurnoch eine Fällung in Betracht. Selbstverständlich beantragen wir für unsere Kunden auch die erforderliche Befreiung von den Verboten des §3 der Baumschutzsatzung der Stadt Stuttgart und führen die bei Maßnahmen außerhalb der Schnittzeit erforderliche artenschutzrechtliche Vorprüfung durch.

Baumkontrolle nach Sturm und Standsicherheitsgutachten in Stuttgart und Bietigheim

Für einen großen Verein in Stuttgart haben wir ein digitales Baumkataster erstellt sowie die Erstaufnahme und Erstkontrolle realisiert. Außerdem haben wir für eine Wohneigentümergemeinschaft in Bietigheim-Bissingen eine eingehende Untersuchung nach Auffälligkeiten bei der Baumkontrolle durchgeführt und ein entsprechendes Standsicherheitsgutachten erstellt.

Nach den immer häufiger auftretenden Starkwind- und Sturmereignisse haben wir außerdem an drei Bäume eine Windreaktionsmessung zur Abschätzung der Standsicherheit durchgeführt.

Mit unseren PiCUS Tree Motion Sensoren (TMS 3) der argus electronic gmbh haben wir die Möglichkeit, durch eine Wind-Reaktions-Messung im Rahmen eingehender Untersuchungen Informationen über die Standsicherheit des Baumes, also die Verankerungskraft der Wurzeln im Boden, zu erhalten.
Die Windreaktionsmessung erfasst die dynamische Schwingbewegung des Baumes in natürlichem Wind. Gemessen wird dabei die Wurzeltellerneigung.
Nach dem Stand der Technik stellen der Zugversuch und die Windreaktionsmessung die einzigen Möglichkeiten dar, eine Aussage über die Abschätzung der Standsicherheit eines Baumes treffen zu können.

Bodenbelüftung und Bodenoptimierung am Bodensee und in Stuttgart

Für Kunden am Bodensee und in Stuttgart haben wir eine Bodenbelüftung, Bodenlockerung und Einbringung von Mykorrhiza durchgeführt. Mit unserem Vogt Geo Injector und unserem Atlas Copco XAS 88 (Spezialkompressor mit 5 Kubik, Nachkühler, PD-Filter und ölfreier Luft) haben wir die Baumstandorte erst kräftig bis in eine Tiefe von circa 60cm gelockert und belüftet (auch tiefer ist möglich!) und anschließend mit Mykorrhiza versetztes Wasserspeichergranulat eingeblasen. Die so entstandenen Kavernen wurden anschließend verfüllt. Diese Maßnahme ist ideal und lohnenswert für Naturdenkmale, prominente und ortsbildprägende Bäume sowie Gehölze mit hoher Wohlfahrtswirkung. Interesse? Kontaktieren Sie uns gerne!

Für fachgerechte Baumpflege! Kein Kappen von Bäumen!

Bäume bereichern unsere Natur, unsere Umwelt und nicht zuletzt unser ganzes Leben.
Sie produzieren Sauerstoff, binden Feinstaub, beeinflussen den Windstrom, spenden Schatten und kühlen unsere überhitzten Innenstädte ab.
Außerdem sind sie wichtiger Lebensraum für Vögel, Säugetiere und Insekten und nicht zuletzt entfalten sie mit ihrem Grün und ihrer Schönheit eine wichtige ästhetische und wohltuende Wirkung (Wohlfahrtswirkung).

Wie alles im Leben haben auch Bäume manchmal Nachteile – je nach Betrachterperspektive mehr oder weniger. Pollen, Blüten und vor allem Blätter verursachen Schmutz. Dachrinnen und Abflüsse verstopfen und Gehwege, Straßen und Gärten sind voller Laub. Dichte Belaubung der Bäume lässt nur wenig Licht in Wohnräume und auf Terrassen. Bei Sturm können mitunter Äste abbrechen und Sach- oder gar Personenschäden verursachen.

Vor allem aus den letztgenannten Gründen ist mancher Baumeigentümer dazu geneigt, Bäume drastisch in ihrer Höhe und/oder der Breite, also in ihrem gesamten Kronenhabitus einzukürzen bzw. einkürzen zu lassen.

Fernab jeglicher baumbiologischer Grundlagen, geschweige denn innerhalb anerkannter Regeln der Technik (z.B. der ZTV-Baumpflege) werden Starkäste entfernt, Bäume gekappt und auch sonst das Erscheinungsbild des Baumes nachhaltig negativ verändert.

Durch eine nur zehnprozentige Einkürzung verliert der Baum bis zu 50% seiner Blattmasse. Ohne Blätter kann der Baum allerdings seine für alle Beteiligten lebenswichtige Photosynthese nicht betreiben – in der Folge produziert er an den Schnittstellen massiv Reiterate (Wasserschosse, Wasserreiser). Da diese Reiterate schnell und sehr dicht wachsen, hat der Baum bald mehr Laub als vorher, das Gegenteil des gewünschten Schnitterfolges tritt ein.

Die Austriebe bzw. Reiterate sind schlecht an die Kappungsstelle angebunden und können leicht abbrechen.

Durch eine Kappung tritt also der gegenteilige Effekt ein: Mehr Laub, bruchgefährdete Reiterate, einfaulende Astungswunden, eindringende Pilze und hoher Pflegeaufwand (Vereinzeln der Reiterate, Behandlung der gekappten Krone bzw. Behandlung stark eingekürzter Bäume mit Ständerbildung).

Fachgerechte Baumpflege kann einen Baum über Jahre in einem verkehrssicheren, ästhetischen und gesunden Zustand erhalten.

Gerne können Sie Ihren Baum auch selbst fachgerecht schneiden – im Internet und in der einschlägigen Fachliteratur gibt es viele gute Anregungen, Anleitungen und Ratschläge.
Sollten Sie Ihren Baum fachgerecht schneiden lassen wollen, so wenden Sie sich bitte an eine Baumpflegefachfirma. Einen guten Anhaltspunkt für eine fachgerechte Ausführung geben einschlägige Abschlüsse der Ausführenden wie z.B. European Tree Worker, European Tree Technician oder Fachagrarwirt für Baumpflege.

Sollten Sie Ihren Baum vorab bzgl. der Verkehrssicherheit kontrollieren lassen wollen oder benötigen Sie ein Gutachten über die Stand- und Bruchsicherheit, so kontaktieren Sie bitte ein Sachverständigenbüro bzw. einen Sachverständigen für die Stand- und Bruchsicherheit von Bäumen.

Bodenbelüftung des Wurzelraumes einer Zeder / Staunässebeseitigung

Wir haben den stark verdichteten Wurzelraum einer Zeder belüftet, Langzeitdünger in die Kavernen eingebracht und die Kavernen mittels Wasserspeicheraggregaten verfüllt. So versuchen wir, die durch eine Baumaßnahme (Baustellenverkehr) hochverdichtete Bodenstruktur aufzubrechen und den Feinwurzeln des Baumes neue Räume zu schaffen. Ein kleiner, aber feiner Nebeneffekt: Die Staunässe (Pfützen), die sich auf der Fläche gebildet hatte, war nach der Maßnahme auch nicht mehr vorhanden.

Baumschutzgutachten während einer Baumaßnahme / ökologische Baubegleitung

Aktuell betreuen wir zwei größere Baumaßnahmen bzgl. des Baumschutzes und begleiten die Baumaßnahme aus arboristischer Sicht.

Im urbanen und suburbanen Raum werden häufig Bauvorhaben in der Nähe von Bäumen durchgeführt. Auf Grund beengter räumlicher Verhältnisse kann es notwendig sein, dass Arbeiten in Kronennähe, Stammnähe oder im geschützten Wurzelraum der Bäume erforderlich sind. Dies ist häufig bei Leitungsarbeiten im öffentlichen Straßenraum und bei Hochbauprojekten der Fall. Die DIN 18920 und die RAS LP-4 regeln den Baumschutz auf Baustellen. Trotzdem kann es manchmal sein, dass gegen diese Regelwerke verstoßen werden muss, um die Baumaßnahme zu realisieren. Hier beurteilen wir den Eingriff und erarbeiten Schutzmaßnahmen.

Bei dieser ökologischen bzw. arboristischen Baubegleitung wird die Baumaßnahme durch den Baumsachverständigen von Beginn der Arbeiten bis zur Fertigstellung des Projektes durch regelmäßige Begehungen begleitet und die Einhaltung der vor Baubeginn festgelegten Baumschutzmaßnahmen überwacht. Bei auftretenden Konflikten in der Bauausführung mit ober- und unterirdischen Baumteilen wird der Auftraggeber bei der Festlegung von baumschonenden Lösungen unterstützt. Es werden Vor-Ort-Termine mit der ausführenden Baufirma, der Bauleitung, den Architekten und dem Bauherren abgehalten und schnelle sowie praktikable Lösungen erarbeitet.

Bodenoptimierung, Bodenverbesserung, Bodenlockerung und Baumsanierung in Stuttgart

Mit unserem Vogt Geo Injector Carry und unserem Kompressor (5 Kubik) mit hochreiner Luft haben wir den Wurzelraum eines wunderschönen Walnussbaums (juglans regia) saniert. Leider wurde der Wurzelraum durch Baufahrzeuge stark verdichtet und es bildete sich Staunässe in mehreren Sperrschichten. Nach erfolgter Bodenanalyse und Verdichtungsmessung mittels Penetrometer wurde der Boden mit circa 100 Injektionen gelockert und belüftet sowie Stützkornaggregate (Wasserspeicherkapazitätsbildner) eingebracht. Durch diese Maßnahme hat der “Boden” nun die Möglichkeit, mit Hilfe natürlicher Prozesse wieder ein Boden zu werden.